Dein Herz rast. Deine Brust wird eng. Du hast das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren – vor einem Meeting, im Supermarkt oder mitten in der Nacht. Das ist beängstigend. Und du bist damit nicht allein.
Wir nehmen dich ernst und klären mit dir, ob Beratung passt oder ob eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung der bessere Schritt ist. Beratung ersetzt keine Behandlung einer Angst- oder Panikstörung.
Woran du es merkst
- Dein Herz rast, ohne dass du weißt, warum.
- Deine Brust wird eng, dein Atem flach und schnell.
- Du schwitzt, zitterst oder dir wird schwindelig.
- Du grübelst lange vor Terminen oder Gesprächen.
- Du meidest Situationen, die dir Angst machen.
- Du hast Angst vor der nächsten Angst.
- Du liegst nachts wach und kannst nicht abschalten.
Neue oder starke körperliche Beschwerden lass bitte ärztlich abklären. Herzrasen und Enge in der Brust können auch körperliche Ursachen haben.
Diese Zeichen können einzeln oder gemeinsam auftreten. Manchmal kommen sie wie aus dem Nichts. Wenn du dich hier wiederfindest, bist du nicht „komisch“ oder „zu empfindlich“. Du bist ein Mensch unter Druck.
Warum das passiert
Angst ist eigentlich ein Schutz. Dein Körper bereitet sich auf Gefahr vor. Das Herz schlägt schneller, die Muskeln spannen sich an, der Atem wird kürzer.
Bei Dauerstress springt dieser Schutz manchmal zu oft an. Auch dann, wenn keine echte Gefahr da ist. Das fühlt sich schlimm an. Es ist aber eine Reaktion deines Körpers – kein Zeichen von Schwäche.
Wer lange unter Druck steht, wenig schläft oder viel allein ist, erlebt das häufiger. Das gilt auch für viele Menschen im Homeoffice oder in der Selbstständigkeit.
Wichtig ist: Wenn die Angst sehr stark ist, oft kommt oder dein Leben einschränkt, lass sie ärztlich oder psychotherapeutisch abklären. Wir helfen dir, die richtige Stelle zu finden.
Wie es sich anfühlt, wenn es leichter wird
Stell dir vor, die Angst verliert ein Stück ihrer Macht.
- Du verstehst besser, was in deinem Körper passiert.
- Du kennst Übungen, die dir in akuten Momenten Halt geben.
- Du gehst in einen Call und kannst dabei ruhig atmen.
- Du traust dir wieder mehr zu.
- Du weißt, wohin du dich wenden kannst, wenn es zu viel wird.
Angst verschwindet selten ganz. Aber sie kann kleiner werden. Sie muss nicht mehr bestimmen, welche Termine du wahrnimmst oder wie du schläfst. Du bekommst ein Stück Freiheit zurück.
So begleiten wir dich
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Anfrage senden
Zwei Minuten, ohne Diagnose, ohne Zahlung.
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Persönlich sprechen
Wir hören zu und klären mit dir, ob Beratung passt – oder ob ein anderer Weg besser für dich ist.
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Begleitung starten
Wenn Beratung passt, übst du mit deiner Psycholog:in Wege, mit Anspannung im Alltag umzugehen.
Eine Sitzung dauert 50 Minuten und findet per Video statt. Du brauchst nur einen ruhigen Ort und eine stabile Internetverbindung. Du erzählst, was dich beschäftigt. Deine Psycholog:in hört zu, stellt Fragen und entwickelt mit dir kleine, machbare Schritte für deinen Alltag. Wenn möglich begleitet dich immer dieselbe Person.
Wenn Beratung für dich passt, starten viele mit Steady. So habt ihr regelmäßig Zeit füreinander. Im Erstgespräch klären wir das gemeinsam.
Vor Meetings raste mein Herz, und ich habe mich dafür geschämt. Heute weiß ich: Darüber zu sprechen war der mutigste Schritt.
Häufige Fragen zu Angst
Versuche, langsam auszuatmen – länger aus als ein. Stell beide Füße fest auf den Boden. Sag dir: Das geht vorbei. Wenn du unsicher bist oder Schmerzen in der Brust hast, ruf die 112.
Nein. Eine Angst- oder Panikstörung gehört in ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Beratung kann dich im Alltag begleiten und dir helfen, den passenden Weg zu finden.
Ein guter erster Schritt ist deine Hausarztpraxis. Über die 116117 bekommst du außerdem Hilfe bei der Suche nach einer psychotherapeutischen Sprechstunde.
Bei Angst sind sie häufig. Sie können aber auch körperliche Ursachen haben. Lass neue oder starke Beschwerden bitte ärztlich abklären. Im Notfall wähle die 112.
Nein. Du bestimmst, was du erzählst und in welchem Tempo.